Zukunftsaussichten

 

Die Frage, die sich jetzt stellt, lautet: „Was wird in Zukunft passieren?“ In der kurzen Zeit, in der es Soziale Netzwerke  bislang gibt, ist viel passiert. In naher Zukunft werden aus vielen kleinen Netzwerken nur noch einige Große bestehen bleiben, die einen riesigen Wert annehmen werden. Mit diesem Wert und dem Nutzervorkommen besitzen diese Netzwerke eine riesige Macht, denn wer kann in so kurzer Zeit so viele Nutzer mobilisieren? Beste Beispiele in der jetzigen Zeit sind die Aufstände auf dem afrikanischen Kontinent oder auch negative Aspekte wie es auch die Möglichkeit bietet, dass sich Terroristen besser absprechen und Massen durch Hassprediger zu beeinflussen können. Selbst Regierungen müssen diese „Facebook-Macht“ fürchten. Es können nicht mehr einfach irgendwelche Gesetze verabschiedet werden oder Bauten beschlossen werden ohne dass das Volk da nicht hinter steht.

In Zukunft werden sich nur die ein bis zwei, der größten Netzwerke durchsetzen, sodass die Nutzer nur noch eine Online-Identität besitzen. Des Weiteren werden sich die Sozialen Netzwerke so weit ausbauen, dass das Interesse an anderen Seiten im Internet schwinden wird. Ob es um den täglichen Einkauf geht, Bankgeschäfte, Shoppingtouren auf der Suche nach neuen Klamotten oder Schuhe, um Arbeitsangebote, E-Mails, Kino, Filme, Musik oder Telefonieren. Alles was das Nutzerherz begehrt wird sich im neues „Internet“ eröffnen, welches einzig durch den Provider der Sozialen Netzwerke kontrolliert wird. Also wer rein kommt und wer nicht, welches Unternehmen innerhalb dieses Netzwerkes vertreten ist und handeln darf und welches nicht.

Die Problematik dieser Vorstellung ist, dass das Netzwerk eine Macht über Nutzer und Unternehmen bekommt, die einer Diktatur gleich kommen. Es könnten Beitrittsgelder und Nutzergebühren entstehen, somit wäre dieses neue „Internet“ nicht mehr frei und nicht für jedermann Nutzbar. Sind Unternehmen, die außerhalb solcher Netzwerke operieren, noch konkurrenzfähig? Sind ausgeschlossene Nutzer vom Leben ausgeschlossen? Das sind Fragen, die sich in Zukunft klären werden. Bereits jetzt ist es möglich Unternehmen unter Preisdruck zu setzen, indem man „Kauf-Genossenschaften“ in den Gruppen gründet. Beispiel: Nehmen wir an, eine Facebook Gruppe „Golf kaufen Deutschland“ mit 20.000 Nutzern, die alle zusammen Golfs  kaufen möchten. Bei einem Durchschnittspreis von 35.000 € wäre das eine Geldmacht von 700.000.000 €, bei dieser Menschen-, Geld- und Fahrzeugmenge lässt sich so ein riesen Konzern, wie es die Volkswagen AG ist, mächtig unter Druck setzen. Man sitzt also nicht am Verhandlungstisch als einzelne Person einem Konzern gegenüber, sondern mit einer großen kapitalen Macht, die dann Rabatte und andere Forderungen stellen kann.

Die neusten Aktivitäten auf dem Markt der Sozialen Netzwerke ist der Google Einstieg in die Branche. Zur Einführung von Google+ kam von Facebook lediglich die Einführung von Video Chat. Zurzeit wird Google+ als einzig wahrer Facebook Konkurrent gesehen mit riesigem Potenzial und das obwohl sich Google+ grade erst im Beta Status befindet. Das heißt zwar es gibt noch keine anderen Unternehmen oder Apps innerhalb Google+, aber das Programm selber, welches hinter Google+ steht, ist durchaus einfacher und besser strukturiert. Aus den Datenschutzpannen der anderen hat Google+ seine eignen Schlüsse gezogen und somit einen Datenschutz in neuer Qualität und Übersichtlichkeit geschaffen. Unsere Prognose hierzu lautet, dass wenn Facebook kein mächtiger frischer Wind in die Segel weht, ist hier bald Flaute angesagt und das neue große Soziale Netzwerk lautet „Google+“.


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